Pestalozzi Realschule | Jahresbericht 22 . 23
29 Alles Gute euch Matros*innen und ahoi, bis bald mal wie- der! Herzlichst Susanne Michel 2.8.2 Berlin Fahrt 2022 (24.10-28.10) Montag Es war ein kühler Herbstmorgen als Stück für Stück der Jahrgang der 10ten Klasse der PPRS eintraf. Mit Koffer in der einen Hand, Decke und Flasche in der anderen, und einem Rucksack auf dem Rücken sammelten sich die Schü- ler*innen vor der Schule und erwarteten aufgeregt die Ankunft des Busses. Lange mussten wir uns aber nicht ge- dulden, denn der riesige weiße Reisebus fuhr schon bald mit brummendem Motor in die kleine Einfahrt neben der Schule. Hektisch wurde dann das Gepäck in den Laderaum des Busses eingeräumt, die letzten Schüler*innen huschten noch auf die Toilette und die Lehrer*innen versuchten da- bei den Überblick über das ganze Geschehen zu bewahren, es sollte ja keiner unbeabsichtigt in München verweilen müssen. Doch ehe man sich versah, saßen alle Schüler*in- nen auf ihren Plätzen und ein lautes Ausatmen der Lehr- kräfte war zu hören, welches anscheinend als Startsignal für den Busfahrer diente, denn dieser fuhr daraufhin los. Anders als erwartet, war die ca. 8-stündige Fahrt äußerst spaßig und alle Schüler*innen schienen sich zu amüsieren. Ob mit dem Lesen eines Buches, dem Hören von Musik, dem Unterhalten mit dem Sitznach- bar oder einfach dem Starren aus dem Fenster – jede*r hatte einen Zeitver- treib, der die Fahrt wie einen kurzen Wim- perschlag an- fühlen ließ. Doch dann stand auch schon die Ankunft bevor: Durch das abrupte Anhalten des Busses war jedem bewusst, dass man nun endlich ange- kommen war. Schnell stiegen wir alle aus und holten unser Gepäck, um uns dann nach ein paar Schritten vor einer klei- nen Rezeption zu befinden. Das Park Inn Hotel in Kreuz- berg, Berlin, würde nämlich der Schlaf- und Frühstücksort für die nächsten paar Tage sein. Dort wurden wir in 5er oder 6er Zimmer aufgeteilt, jedes davon mit Hochbetten und einem Bad ausgestattet. Am Abend wurden wir zum Essen in ein edles indisches Restaurant eingeladen. Dieses war vom Ho- tel aus in nur fünfzehn Minuten zu Fuß zu erreichen. Dort gab es die verschiedensten indischen Delikatessen, welche gepaart mit dem angenehmen Ambiente für einen wunder- schönen Abend sorgten. Ob etwas typisch indisches wie Chicken Curry und Naan oder etwas weitaus Ausgefallene- res: Für jede*n gab es eine große Auswahl an Leckerem zu Probieren. Dienstag Nach einem schnellen Frühstück und einer kurzen Busfahrt begann auch schon der erste Programmabschnitt um 9 Uhr: Eine Stadtführung durch Berlin, der früher geteilten und heutigen Bundeshauptstadt. Der Führer Wolfgang Bleck-Schneider erzählte uns über die Vergangenheit der Stadt Berlin und ihre historische Wichtigkeit, während er uns bedeutsame Standorte zeigte. Somit wurde ein Bezug von bereits Vergangenem auf unsere heutige Gegenwart geschaffen. Dies war eine in- teressante Abwechslung zum sonstigen Geschichtsunter- richt. Mittags um 12 wurde auf die- se Grundinformationen wei- ter aufgebaut: Eine Führung durch einen fundamentalen Teil der Landespolitik in Ber- lin: Das Abgeordneten- haus. Eine kurze Sicherheits- kontrolle und schon hatte man es geschafft: Das Ab- geordnetenhaus Berlins in seiner ganzen Wucht. Ein architektonisch be- wundernswertes Haus, so der Gruppenführer. Doch das Gebäude kann weitaus mehr als nur gut aussehen: Dort wer- den in den Sitzungen
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