Pestalozzi Realschule | Jahresbericht 22 . 23

48 3.5 Haus der Künste 3.5.1 „Ende gut, alles gut?“ Eine kurze Hommage an den Bau des Hauses der Künste Sie kennen das bestimmt auch: Man macht sich Gedan- ken über eine Sache, plant, recherchiert und setzt das Ganze dann um – im besten Fall so, wie man sich das vor- gestellt hat. Und dann kommt alles ganz anders! Die Künste nehmen seit Schulgründung eine he- rausragende Rolle im Schulkonzept der Pesta- lozzi Realschule ein. Auch für das Haupthaus wurde beim Bau 2004 das Kon- zept dahingegen – frei- lich mit eingeschränkten Platzmöglichkeiten – so ge- staltet, dass im Untergeschoss alle Künste vereint sein soll- ten. Dies haben wir auch bis zum Jahre 2022 so umgesetzt. Bereits im Jahr 2010 fingen die Planun- gen für die Aufstockung des Haupt- hauses an, das 2014 dann entspre- chend umgesetzt wurde. Es wurde versucht im Dachgeschoss möglichst viel Raum zu schaffen, um gemein- schaftliche Veranstaltungen auch dort abwickeln zu können. So half uns der Dachaufbau weitere Jahre für Projek- te, Theater und Musikveranstaltun- gen auf ca. 100 qm. Im Jahr 2018 war dann klar, wenn es finanzielle Ressourcen gäbe, wäre ein Neu- bau die einzige Alternative – ein Haus, das für Kleinsport, Kunst, Theater, Musik und bestenfalls für das Kochen und Kommunikationsdesign herhalten sollte. Sowohl die fi- nanzielle als auch die bautechnische Planung gestaltete sich schwer und das Raumkonzept konnte ohne Fahrstuhl und Untergeschoss so nicht umgesetzt werden. Alleine die massiven Baukostensteigerung für den Ausbau eines be- hindertengerechten Untergeschosses übertrafen weit die Möglichkeiten des Schulträgers. Also plante man ebenerdig ein Haus das leider dann ohne Lehrküche und Kommunikationsdesignraum auskommen musste, aber viel Platz in der Aula bieten sollte. Alleine 14 Entwürfe wurden für das Vorhaben vom Architekten prä-

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