Pestalozzi Realschule | Jahresbericht 22 . 23

21 2.5.4 Besuch im Buddhistischen Zentrum am 14.02.2023 Wie hat der Raum auf mich gewirkt? Durch die weißen Wände wirkte der Raum sehr frei und beruhigend. Die vielen Darstellungen von Buddha waren mir eher fremd, da sie teilweise sehr abstrakt wirkten. Der Teppichboden sorgte auch für eine innere Ruhe. Was ich noch über das Leben Buddhas weiß Ein Königspaar lebte in einem riesigen Palast und wollte ein Kind haben. Der Vater des Kindes hatte das dringende Bedürfnis, das Leid der Welt dem Kind zu verheimlichen, damit es sein Leben genießen kann. Als der Prinz nach vielen Jahren – eingesperrt in diesem riesigen Palast – im Schutz der Dunkelheit nach draußen schleicht, wird er von einem Mann mit seinem Karren mit- genommen und fährt durch das Dorf. Zuerst sehen sie einen alten Mann am Straßenrand. Der Prinz ist entsetzt. Danach sehen sie einen Schwerkranken. Wieder kann der Prinz es gar nicht fassen. Zuletzt kommen sie an einem Toten vor- bei. Der Prinz lässt sich von dem Fahrer des Karren erklären, dass jedem das passieren kann, also auch seinen Eltern und sogar ihm selbst. Der Prinz erschrickt. Er zieht in die Welt hinaus und überlegt. Als er an einem Baum vorbeikommt, lässt er sich darunter nieder im typischen Sitz des Buddhas. Er schaut in den Osten und fängt an zu meditieren. Nach einiger Zeit versteht er den Sinn des Lebens, all die Hinter- gründe und einfach generell Alles. Seit diesem Zeitpunkt ist er erleuchtet. Er ist so etwas wie das Vorbild aller Buddhis- mus-Lernenden. Wie geht Meditation? Da ich regelmäßig zuhause meditiere, habe ich schon etwas Erfahrung damit. Bei der Meditation geht es darum, sich zu sich zu kehren. Der eigene Atem ist eine Hilfe, um dies zu schaffen. Niemand kann es wirklich perfekt. Man muss es erlernen. Ist man erleuchtet, beherrscht man es. Es gibt geführte Meditationen und sogar Apps, die dabei helfen. Ich bevorzuge allerdings die freie Meditation. Linnea Neidhart unsere Gruppen zusammen über 200 Bäume und fällten um die 10. Es war echt eine erlebnisreiche Woche. Mia Skeide 2.5.3 Besuch im Benediktinerkloster am Königsplatz am 29.11.2022 Wir besuchten die Benediktinerabtei Sankt Bonifaz eigent- lich deshalb, weil wir im Religionsunterricht über Obdach- losigkeit gesprochen hatten. Die Abtei engagiert sich für Männer und Frauen ohne festen Wohnsitz, gibt ihnen ein Mittagessen aus und hilft ihnen mit ärztlichen Angeboten und Kleiderspenden. Darüber wollte man uns berichten. Leider hatte Frater Emmanuel, der uns führte, unser Anlie- gen vergessen… Er führte uns stattdessen sehr ausführlich durch die Kirche. Als wir schließlich nach der Obdachlosen- arbeit fragten, konnte er uns darüber gar keine Auskunft geben. Zuletzt brachte er uns aber noch in die schöne alte Klosterbibliothek, was wirklich interessant war und uns mit dem fehlgeschlagenen Besuch zur Obdachlosenarbeit ver- söhnte. Susanne Grünbeck

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